Revision der steirischen Naturschutzgebiete

Projektbeginn: 15.06.2016     Projektende: 31.1.2018

Ziel des Projekts ist es, in ausgewählten Naturschutzgebieten nach lit. c den naturschutzfachlichen Zustand anhand aktueller Aufnahmen zu beschreiben, zu bewerten und Schutzobjekte und Schutzziele für die Gebiete zu definieren. Um die Qualität eines Schutzgebietes gut dokumentieren zu können, bedarf es einer aktueller Zustands­beschreibungen mit der Festlegung von Schutzgütern und dem notwendigen Handlungsbedarf Die letzte Revision Steirischer Naturschutzgebiete ist 1993 erfolgt. Nach Abschluss der Untersuchungen werden den zuständigen Berg- und Naturwächtern und den betroffenen Grundeigentümern Exkursionen angeboten, um diesen die Besonderheiten vorzustellen. Als bewusstseinsbildende Begleitmaßnahme ist auch die Publikation von Informationsbroschüren geplant. Wenn diese Revision abgeschlossen ist, soll die Überwachungstätigkeit für Berg- und Naturwächter zumindest teilweise anhand messbarer Kriterien möglich sein. Die vorgeschlagenen Pflegemaßnahmen zur Verbesserung der Situation der Schutzobjekte sowie das Monitoring können großteils im Zuge von Projekten durch Berg- und Naturwächter umgesetzt werden. Das bringt naturschutzfachliche und naturschutzrechtliche Fortschritte und durch diese Konkretisierung wird die Überwachungs- und Aufklärungsarbeit der Berg- und Naturwacht erleichtert und effizienter gestaltet.

Broschüren sind downloadbar unter:
Formulare > Projekt – Revision der Schutzgebiete

 

 

 

Maßnahmen zur Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung der Organtätigkeit der Steiermärkischen Berg- und Naturwacht

Projektbeginn: 01.06.2017     Projektende: 31.05.2020

Ziel: Verbessertes Angebot an Fortbildungsveranstaltungen in den Orts- und Bezirksstellen

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Invasive Neophyten – bewusstseinsbildende Maßnahmen in der Steiermark

 

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Projektbeginn: 01.03.2017     Projektende: 31.08.2018

Die Steiermärkische Berg- und Naturwacht beschäftigt sich seit 2008 mit dem Themenkreis invasiver Neophyten und führt jährlich gemeinsam mit dem Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 13 Umwelt und Raumordnung, Referat Naturschutz, zahlreiche bewusstseinsbildenen Aktionen wie den Aktionstag zur Bekämpfung invasiver Neophyten, durch. Für 2017 und 2018 ist geplant auch Schulen verstärkt einzubinden, um vorallem auf die gesundheitsschädigenden Arten wie z.B. den Riesen – Bärenklau hinzuweisen. Im Rahmen von Vorträgen und Exkursionen werden den SchülerInnen invasive Arten vorgestellt, auf deren Auswirkungen hingewiesen und Bekämpfungsmaßnahmen vorgestellt.

Die Veranstaltung ist vom Landesschulrat für Steiermark per Verordnung vom 12. März 2018 zur schulbezogenen Veranstaltung erklärt worden.

Ziel: Bewusstsein für den Themenkreis ”Invasive Neophyten – Handeln macht Sinn” schaffen.

Maßnahmen:

Ausrichtung einer Aktionswoche 2017 und 2018 zur Bekämpfung invasiver Neophyten mit Steirischen SchülerInnen.

Medienkooperation mit der ”Woche”. Im Rahmen einer 4-teiligen Serie zum Themenkreis Invasive Neophyten, werden die Problematik und Konsequenzen deren rascher Ausbreitung aufgezeigt, sowie erfolgreiche Bekämpfungs­maßnahmen vorgestellt.

Unsere Arbeit bedeutet, unsere Erfolge sind

  • Liebe zur Natur
  • Ehrenamtliches Engagement für unsere Umwelt
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Aufzeigen von Umweltproblemen
  • Biotoppflege
  • Überwachung der gesetzlichen Vorschriften zum Schutz der Natur, Umwelt und Gewässer
  • Umweltbildung für Kinder und Erwachsene
  • Öffentlichkeitsarbeit und Informationsvermittlung
  • Zusammenarbeit mit Gemeinden, Schulen, Vereinen und verschiedenen Organisationen
  • Anerkennung und Akzeptanz für unsere ehrenamtliche Arbeit
  • Schaffung von Problembewusstsein
  • Kontakt zur Bevölkerung
  • Erhaltung wertvoller Biotope
  • Beitrag zum Schutz der Artenvielfalt (Biodiversität)
  • Gewässerschutz und Vieles mehr

Wir sind eine Körperschaft öffentlichen Rechtes

Die Steiermärkische Berg- und Naturwacht wurde 1977 als Körperschaft öffentlichen Rechtes eingerichtet, um die Gemeinde- und Landesbehörden bei der Überwachung der landesrechtlichen Vorschriften zum Schutze der Natur zu unterstützen.

Zielsetzungen und Aufgaben wurden im Berg- und Naturwachtgesetz vom 7. Juni 1977 konkret formuliert und bilden auch heute noch den übertragenen Wirkungskreis. Neben diesen verpflichtenden Aufgaben werden – vor allem im Umweltschutz – sehr viele freiwillige Leistungen erbracht.

Einer Körperschaft werden im Gegensatz zu einem Verein hoheitliche Aufgaben übertragen. Das sind Bereiche, die zum Wohl der Bevölkerung gesichert und gewahrt werden müssen. Darunter fallen z.B. das Gesundheitswesen, Bildung, Forschung, Sicherheit und eben auch der Naturschutz.

Dieser Status schließt neben Pflichten auch besondere Rechte ein. So genießt jeder unserer rund 2300 Berg- und Naturwächter im Rahmen seines ehrenamtlichen Dienstes als so genanntes „Organ der öffentlichen Aufsicht“ den besonderen Schutz eines Beamten.