Er ist wieder da, Aliens Sheriff

Gesucht werden Schulklassen die sich für Umwelt- und Naturschutz begeistern und aktiv mitarbeiten wollen. So bildet die Berg- und Naturwacht auch heuer wieder „Aliens-Sheriffs“ an den steirischen Schulen aus. Anmeldungen sind ab sofort möglich. 

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Monitoring der Herpetofauna in der Steiermark: Durchführung und Öffentlichkeitsarbeit

Projektzeitraum: 2018 bis 2020

Projektbeschreibung

Gemäß Art. 11 der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-RL) ist für in Anhang II, IV und V gelisteten Arten ein Monitoring durchzuführen. Im Rahmen eines vorbereitenden Projektes (2016 und 2017, Fertigstellung in Vorbereitung) wurden für 18 FFH-relevante Amphibien- und Reptilienarten 106 Untersuchungsstandorte der Steiermark untersucht, festgelegt und beschrieben. In diese Erhebungen der Jahre 2018 bis 2020 werden auch Bestandserfassungen zu betreuten Amphibienwanderstrecken einbezogen.

Dieses steiermarkweite Monitoring wird kompatibel mit dem mittlerweile für zwei in der Steiermark vorkommenden Arten begonnenen bundesweiten Monitoring (UBA) ausgeführt und eine etwaige Doppelfinanzierung ausgeschlossen.

Über eine reine Erfassung von Bestandstrends betroffener Arten hinausgehend werden an betroffenen Untersuchungsflächen Maßnahmen zur Förderung und Erhaltung vorkommender Arten formuliert. Die bei tatsächlicher Umsetzung von Schutzmaßnahmen resultierende Konfliktsituation zwischen Arterhalt und wissenschaftlicher Dokumentation wird erläutert.

Zudem werden zahlreiche bewusstseinsbildende Maßnahmen und Informationsveranstaltungen durchgeführt, auf Basis einzelner und regionsspezifisch angepasster Informationsmodule.

Projektleiter: Mag. Johannes Meringer

Maßnahmen zur Erhaltung der Biodiversität in Steirischen Schutzgebieten und wertvollen Lebensräumen

Projektbeginn: 15.06.2016     Projektende: 31.12.2018

Ziel des Projektes ist die Erhaltung von Schutzgütern, Lebensräumen und der Artenvielfalt in Steirischen Schutzgebieten und wertvollen Lebensräumen.

Maßnahmen:

Biotoppflegemaßnahmen und Eindämmung invasiver Neophyten

Aktionstag zur Bekämpfung invasiver Neophyten

Überwachung von Naturschutzgebieten

Interne Aus- und Weiterbildung

Durch gezielte Pflegemaßnahmen, die Eindämmung invasiver Neophyten und bewusstseinsbildende Maßnahmen soll die Biodiversität in Schutzgebieten und anderen wertvollen Lebensräumen erhalten werden. Für eine praxisorientierte Weiterentwicklung der Überwachung von Schutzgebieten, einer Kernaufgabe der Stmk. Berg- und Naturwacht, sind konkret formulierte Beobachtungsaufträge erforderlich und entsprechende Schulungsmaßnahmen unerlässlich. Durch die enorme Ausbreitung invasiver Neophyten und deren Auswirkungen, sind Aktionstage, als bewusstseinsbildende Maßnahme geplant. Im Zuge einer gezielten Öffentlichkeitsarbeit werden Vorträge und Informationsveranstaltungen organisiert. Für Berg- und NaturwächterInnen wird ein Aus- und Weiterbildungskonzept zu den Themenkreisen „Überwachung von Schutzgebieten“, „Invasive Neopyhten“ und „Arten- Biotopschutz“ angeboten.

Revision der steirischen Naturschutzgebiete

Projektbeginn: 15.06.2016     Projektende: 31.1.2018

Ziel des Projekts ist es, in ausgewählten Naturschutzgebieten nach lit. c den naturschutzfachlichen Zustand anhand aktueller Aufnahmen zu beschreiben, zu bewerten und Schutzobjekte und Schutzziele für die Gebiete zu definieren. Um die Qualität eines Schutzgebietes gut dokumentieren zu können, bedarf es einer aktueller Zustands­beschreibungen mit der Festlegung von Schutzgütern und dem notwendigen Handlungsbedarf Die letzte Revision Steirischer Naturschutzgebiete ist 1993 erfolgt. Nach Abschluss der Untersuchungen werden den zuständigen Berg- und Naturwächtern und den betroffenen Grundeigentümern Exkursionen angeboten, um diesen die Besonderheiten vorzustellen. Als bewusstseinsbildende Begleitmaßnahme ist auch die Publikation von Informationsbroschüren geplant. Wenn diese Revision abgeschlossen ist, soll die Überwachungstätigkeit für Berg- und Naturwächter zumindest teilweise anhand messbarer Kriterien möglich sein. Die vorgeschlagenen Pflegemaßnahmen zur Verbesserung der Situation der Schutzobjekte sowie das Monitoring können großteils im Zuge von Projekten durch Berg- und Naturwächter umgesetzt werden. Das bringt naturschutzfachliche und naturschutzrechtliche Fortschritte und durch diese Konkretisierung wird die Überwachungs- und Aufklärungsarbeit der Berg- und Naturwacht erleichtert und effizienter gestaltet.

Broschüren sind downloadbar unter:
Formulare > Projekt – Revision der Schutzgebiete

 

 

 

Maßnahmen zur Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung der Organtätigkeit der Steiermärkischen Berg- und Naturwacht

Projektbeginn: 01.06.2017     Projektende: 31.05.2020

Ziel: Verbessertes Angebot an Fortbildungsveranstaltungen in den Orts- und Bezirksstellen

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Invasive Neophyten – bewusstseinsbildende Maßnahmen in der Steiermark

 

Pressetext_InvasiveNEOPHYTEN-1

Projektbeginn: 01.03.2017     Projektende: 31.08.2018

Die Steiermärkische Berg- und Naturwacht beschäftigt sich seit 2008 mit dem Themenkreis invasiver Neophyten und führt jährlich gemeinsam mit dem Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 13 Umwelt und Raumordnung, Referat Naturschutz, zahlreiche bewusstseinsbildenen Aktionen wie den Aktionstag zur Bekämpfung invasiver Neophyten, durch. Für 2017 und 2018 ist geplant auch Schulen verstärkt einzubinden, um vorallem auf die gesundheitsschädigenden Arten wie z.B. den Riesen – Bärenklau hinzuweisen. Im Rahmen von Vorträgen und Exkursionen werden den SchülerInnen invasive Arten vorgestellt, auf deren Auswirkungen hingewiesen und Bekämpfungsmaßnahmen vorgestellt.

Die Veranstaltung ist vom Landesschulrat für Steiermark per Verordnung vom 12. März 2018 zur schulbezogenen Veranstaltung erklärt worden.

Ziel: Bewusstsein für den Themenkreis ”Invasive Neophyten – Handeln macht Sinn” schaffen.

Maßnahmen:

Ausrichtung einer Aktionswoche 2017 und 2018 zur Bekämpfung invasiver Neophyten mit Steirischen SchülerInnen.

Medienkooperation mit der ”Woche”. Im Rahmen einer 4-teiligen Serie zum Themenkreis Invasive Neophyten, werden die Problematik und Konsequenzen deren rascher Ausbreitung aufgezeigt, sowie erfolgreiche Bekämpfungs­maßnahmen vorgestellt.