Steiermärkische Berg- und Naturwacht

Aufklären – Pflegen – Überwachen

MU 2018: Föhnsturm in Murau

Gemeinsam mit Land Steiermark und Bundesheer fand diese Woche eine Katastrophenschutzübung im Bezirk Murau statt. Berg- und Naturwächter haben im Rahmen der Übung das Sicherheitsforschungsprojekt "Interpreter" auf seine Praxistauglichkeit überprüft und damit digital via App verschiedene Lagemeldungen in den integrierten Führungsstab gemeldet.

Im Rahmen der Katastrophenschutzübung „Föhnsturm“ am 3. und 4.10.2018 wurde eine neu entwickelte APP zur Beurteilung und Erhebung von Schadstellen von der Berg- und Naturwacht Steiermark getestet.

Im Übungsverlauf meldeten rund 10 Berg- und NaturwächterInnen digital via APP verschiedenen Lagen bzw. Szenarien direkt auf die Bildschirme in den integrierten Führungsstab der Bezirkshauptmannschaft Murau. Die Meldungen via App, ermöglichen dem Krisenstab ein besseres Lagebild durch aufgenommene Aufnahmen, GPS Daten, etc.. "Neu bei der Katastrophenschutzübung war, dass die "Interpreter-App" mit der Einsatzsoftware von Bundesheer, Ministerium und Land Steiermark verbunden war und so alle beteiligten Organisationen die selben Lagemeldungen hatten.", beschreibt Landesleiter der Berg- und Naturwacht Heinz Pretterhofer das technische Highlight der Übung.

Zum Abschluss konnte von Dr. Ivan Gojmerac ein positives Resumee gezogen werden, alle eingebundenen Organisationen waren mit den Lagemeldungen via App zufrieden und die Integration der Meldungen in die verschiedenen Führungssysteme funktionierten bestens. Die Berg- und Naturwacht Steiermark wird hier weiterhin als Partner fungieren und freut sich auf eine weitere Zusammenarbeit und  Mitwirkung im Katastrophenschutz unseres Landes.

Text: Klaus Herzmaier, Fotos: Klaus Herzmaier & Raphael Narrath

5. Oktober 2018

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