20 neue Nistkästen

Die Ortseinsatzstelle der Berg- und Naturwacht Bad Radkersburg hat am 11.11.2017  20 neue Nistkästen zusammengebaut. Die neuen Quartiere für Meisen, Halsbandschnäpper und Co. ersetzen die morschen oder vom Specht zerstörten Nistkästen entlang der Mur im Süden der Steiermark.

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Rasenmähen XXL

Am 28.10.2017 stand die Biotop-Pflege rund um den Spechtensee in Wörschachwald auf dem Einsatzplan der Berg- und Naturwacht Stainach-Wörschach. Unter der Leitung von Renate Stadler packten rund 15 Kameradinnen und Kameraden aus dem gesamten Bezirk Liezen mit an.

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Maßnahmen zur Erhaltung der Biodiversität in Steirischen Schutzgebieten und wertvollen Lebensräumen

Projektbeginn: 15.06.2016     Projektende: 31.12.2018

Ziel des Projektes ist die Erhaltung von Schutzgütern, Lebensräumen und der Artenvielfalt in Steirischen Schutzgebieten und wertvollen Lebensräumen.

Maßnahmen:

Biotoppflegemaßnahmen und Eindämmung invasiver Neophyten

Aktionstag zur Bekämpfung invasiver Neophyten

Überwachung von Naturschutzgebieten

Interne Aus- und Weiterbildung

Durch gezielte Pflegemaßnahmen, die Eindämmung invasiver Neophyten und bewusstseinsbildende Maßnahmen soll die Biodiversität in Schutzgebieten und anderen wertvollen Lebensräumen erhalten werden. Für eine praxisorientierte Weiterentwicklung der Überwachung von Schutzgebieten, einer Kernaufgabe der Stmk. Berg- und Naturwacht, sind konkret formulierte Beobachtungsaufträge erforderlich und entsprechende Schulungsmaßnahmen unerlässlich. Durch die enorme Ausbreitung invasiver Neophyten und deren Auswirkungen, sind Aktionstage, als bewusstseinsbildende Maßnahme geplant. Im Zuge einer gezielten Öffentlichkeitsarbeit werden Vorträge und Informationsveranstaltungen organisiert. Für Berg- und NaturwächterInnen wird ein Aus- und Weiterbildungskonzept zu den Themenkreisen "Überwachung von Schutzgebieten", "Invasive Neopyhten" und "Arten- Biotopschutz" angeboten.

Revision der steirischen Naturschutzgebiete

Projektbeginn: 15.06.2016     Projektende: 31.1.2018

Ziel des Projekts ist es, in ausgewählten Naturschutzgebieten nach lit. c den naturschutzfachlichen Zustand anhand aktueller Aufnahmen zu beschreiben, zu bewerten und Schutzobjekte und Schutzziele für die Gebiete zu definieren. Um die Qualität eines Schutzgebietes gut dokumentieren zu können, bedarf es einer aktueller Zustands­beschreibungen mit der Festlegung von Schutzgütern und dem notwendigen Handlungsbedarf Die letzte Revision Steirischer Naturschutzgebiete ist 1993 erfolgt. Nach Abschluss der Untersuchungen werden den zuständigen Berg- und Naturwächtern und den betroffenen Grundeigentümern Exkursionen angeboten, um diesen die Besonderheiten vorzustellen. Als bewusstseinsbildende Begleitmaßnahme ist auch die Publikation von Informationsbroschüren geplant. Wenn diese Revision abgeschlossen ist, soll die Überwachungstätigkeit für Berg- und Naturwächter zumindest teilweise anhand messbarer Kriterien möglich sein. Die vorgeschlagenen Pflegemaßnahmen zur Verbesserung der Situation der Schutzobjekte sowie das Monitoring können großteils im Zuge von Projekten durch Berg- und Naturwächter umgesetzt werden. Das bringt naturschutzfachliche und naturschutzrechtliche Fortschritte und durch diese Konkretisierung wird die Überwachungs- und Aufklärungsarbeit der Berg- und Naturwacht erleichtert und effizienter gestaltet.

Maßnahmen zur Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung der Organtätigkeit der Steiermärkischen Berg- und Naturwacht

Projektbeginn: 01.06.2017     Projektende: 31.05.2020

Ziel: Verbessertes Angebot an Fortbildungsveranstaltungen in den Orts- und Bezirksstellen

Maßnahmen:

Erstellung von 15 Schulungsvideos mit 3 – 5 min Dauer, in denen die wichtigsten Fragestellungen der Organtätigkeit anschaulich dargestellt werden. Verhalten beim Einschreiten – Naturdenkmale - Geschützte Landschaftsteile - Naturschutzgebiete lit. c - Naturschutzgebiete lit. b -  Naturschutzgebiete lit. a - Schutz stehender Gewässer - Schutz fließender Gewässer – Geländefahrzeuggesetz – Naturhöhlengesetz – Ankündigungen - Artenschutz Pflanzen - Artenschutz Tiere - Nitratrichtlinie - Ablagerungen von Schutt, Abfall und dgl. Sie sind als Hauptseite im Im Internet abrufbar. Zusatzinformationen (als Untermenu): Gesetzliche Grundlagen, Formulare usw.

Zusammenführung der Datenbanken der Berg- und Naturwacht und der Naturparkakademie, sodass nur eine Eintragung pro Aktion notwendig ist.

Ausbildung von qualifizierten Berg- und Naturwächtern zu Bildungsmultiplikatoren in den verschiedenen Regionen. Sie sollen die gewünschten Themen in den Ortseinsatzstellen bzw. Bezirksleitungen in regionalen Fortbildungsveranstaltungen weitergeben.

Angebot für Schulungen im Umgang mit digitalen Netzwerken für zusätzlichen Information bzw. besseren Dokumentation (z.B. GIS)

Erstellen von QR Codes als Ergänzung auf den Naturschutzgebietstafeln mit für die Besucher wichtigen Informationen.

Invasive Neophyten – bewusstseinsbildende Maßnahmen in der Steiermark

 

Pressetext_InvasiveNEOPHYTEN-1

Projektbeginn: 01.03.2017     Projektende: 31.08.2018

Die Steiermärkische Berg- und Naturwacht beschäftigt sich seit 2008 mit dem Themenkreis invasiver Neophyten und führt jährlich gemeinsam mit dem Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 13 Umwelt und Raumordnung, Referat Naturschutz, zahlreiche bewusstseinsbildenen Aktionen wie den Aktionstag zur Bekämpfung invasiver Neophyten, durch. Für 2017 und 2018 ist geplant auch Schulen verstärkt einzubinden, um vorallem auf die gesundheitsschädigenden Arten wie z.B. den Riesen – Bärenklau hinzuweisen. Im Rahmen von Vorträgen und Exkursionen werden den SchülerInnen invasive Arten vorgestellt, auf deren Auswirkungen hingewiesen und Bekämpfungsmaßnahmen vorgestellt.

Ziel: Bewusstsein für den Themenkreis ”Invasive Neophyten – Handeln macht Sinn” schaffen.

Maßnahmen:

Ausrichtung einer Aktionswoche 2017 und 2018 zur Bekämpfung invasiver Neophyten mit Steirischen SchülerInnen.

Medienkooperation mit der ”Woche”. Im Rahmen einer 4-teiligen Serie zum Themenkreis Invasive Neophyten, werden die Problematik und Konsequenzen deren rascher Ausbreitung aufgezeigt, sowie erfolgreiche Bekämpfungs­maßnahmen vorgestellt.